Fettleibigkeit
Nach Untersuchungen des Britischen Nationalen Gesundheitssystems sind 22 % der Männer und 23 % der Frauen klinisch fettleibig und 65 % der Männer und 55,5 % der Frauen wurden als mindestens übergewichtig klassifiziert. Das wichtigste Ergebnis ist aber, daß der Anteil der Fettleibigen sich in den letzten 20 Jahren verdreifacht hat.
Wenn diese Entwicklung anhält können wir davon ausgehen, daß im Jahre 2010 ein Drittel der erwachsenen Briten fettleibig sein werden. Weltweit hat Obisity mit 300 Millionen fettleibiger und 1 Billion übergewichtiger Erwachsener, sowie noch beunruhigender, 18 Millionen als übergewichtig eingestufter Kinder unter 5 Jahre epidimieartige Ausmaße angenommen.
Fettleibigkeit beenden
Es gibt eine ganze Anzahl unterschiedlicher Beurteilungsmethoden für Körperfett, z.B. der Hautfaltentest, elektronische Waagen, Unterwassergewichtsmessung und Hüftumfang. Jedoch ist der Body Mass Index die weltweit meistverbreitete Methode. Er ist das Ergebnis einer Gleichung, die Grösse und Gewicht berücksichtigt und ist genauer als reine Wiegemethoden: Die Gleichung lautet:
Gewicht in Kilogramm
______________________________
Größe in Metern x Größe in Metern
Wenn Sie zum Beispiel 80 kg wiegen und 1,80 m groß sind, wird Ihr BMI wie folgt berechnet: 80 / 1,8 x 1,8 = 24
Die folgende Einteilung wurde vom Nationalen Gesundheitsinstitut übernommen:
Einteilung von Übergewicht und Fettleibigkeit anhand des Body Mass Index (BMI) |
| Einteilung |
BMI |
| Untergewicht |
18.5 |
| Normal |
18.5-24.9 |
| Übergewicht (besondere Aufwerksamkeit) |
25-29.9 |
| Fettleibigkeit (ärztliche Überweisung) – Klasse I |
30-34.9 |
| Fettleibigkeit (ärztliche Überweisung) – Klasse II |
35-39.9 |
| Extreme Übergewichtigkeit – Klasse III |
40 |
*Es ist wichtig zu wissen, daß Knochen- und Muskelmasse nicht gesondert mit dem BMI ausgewiesen werden können.
Risikofaktoren der Fettleibigkeit
Die Anzahl von Problemen, die auf Fettleibigkeit zurückzuführen sind, steigen rapide an. Einbezogen werden diätbedingte, unmittelbare und etliche psychologische Probleme. Darüberhinaus verdoppelt sich das Sterblichkeitsrisiko (Fettleibigkeit verursacht alleine 30.000 Tote im Jahr in England). Diese Risiken erhöhen sich zusätzlich, wenn sich das Fett im Bereich der Hüften und des Bauches ansetzt. Gesundheitsrisiken als Ergebnis von Fettleibigkeit können sein:
- Koronarer Herzerkrankungen (CHD)
- Koronare Arterienerkrankungen
- Diabetes Typ II
- Hypertonie (Bluthochdruck)
Fettleibigkeit bekämpfen
Wenn Sie übergewichtig oder fettleibig sind und die obenstehenden Fakten und Informationen gelesen haben, werden Sie festgestellt haben, wie wichtig es für Sie und Ihre Zukunft ist, Gewicht zu verlieren. Abnehmen ist kein einfacher Prozess und viele von uns benötigen Hilfe und Unterstützung, um motiviert im Kampf gegen die Pfunde zu bleiben. Jedes Jahr werden Tausende für unterschiedliche Abnehmprogramme ausgegeben, trozdem steigt die Anzahl fettleibiger Menschen weiter.
Versuchen Sie, in der ersten Zeit Ihre Hoffnung nicht zu verlieren. Setzen Sie sich realistische und erreichbare Ziele, ernähren Sie sich ausgewogen und nahrhaft und versuchen Sie, sich mehr zu bewegen. Ein Spaziergang oder die Treppe zu nehmen anstatt den Aufzug sind kleine Helfer auf dem Weg zum Erfolg. Bedenken Sie – es gibt keine schnelle Lösung – dies ist ein Plan für’s Leben. Respektieren Sie Ihren Körper und er wird es Ihnen danken.
Weitere Hilfe und Unterstützung bietet Ihnen Ihr Hausarzt. |